Berufsunfähigkeit für Azubis/Studenten – je früher desto besser

Zum 01.08./01.09. sind wieder viele junge Menschen in die Ausbildung gestartet oder werden ein Studium beginnen. Das erste Geld wird verdient und die Prioritäten des Ausgebens liegen eher in privatem Konsum. Das Thema Berufsunfähigkeit steht ganz hinten an. Sich gerade Gedanken über die eigene Arbeitskraft zu machen, wenn man als junger Mensch startet – halten viele für unnötig. Oft verständlich – aus der Sicht der Azubis/Studenten/Schüler. Wie ist Ihre Meinung als Eltern dazu?

Und wie sieht es wirklich aus mit dem Schutz?

  • In den ersten fünf Jahren haben die meisten Azubis keinen Anspruch auf die Erwerbsminderungsrente, da sie noch keine 60 Pflichtbeiträge (Wartezeit) in die DRV eingezahlt haben. Das heißt im Falle einer Berufsunfähigkeit gibt es KEINE Leistung vom Staat.
  • In den meisten Fällen hat ein junger Mensch einen wesentlich besseren Gesundheitszustand. Daher ist oft ein günstiger Einstieg ohne spätere Risikozuschläge oder Ausschlüsse möglich.
  • Psychische Belastungen während der Prüfungszeiten nehmen zu. Viele Azubis/Studenten gehen mittlerweile zum Arzt und lassen sich Medikamente dagegen verschreiben oder werden zur psychologischen Beratung geschickt. Was viele nicht wissen – die Ärzte vermerken das oft in den Unterlagen als psychische Erkrankung. Egal ob diese kurz-oder langfristig ist. Der Malus ist da und wird später in den Anträgen zur Berufs- und auch Krankenversicherung mit angegeben werden müssen. Das führt oft zu späteren Ablehnungen der Versicherer.

Wie sehen Sie das als Eltern? Welche Erfahrungen haben Sie oder Ihr Umfeld mit diesem Thema bereits gemacht? Auf dem Riesen-Markt der Versicherungen gibt es unzählige Tarife für BU-Versicherungen. Achten Sie hierbei besonders auf deren Bedingungen und gehen Sie nicht nur nach dem Preis. Lassen Sie sich aufklären über die Vor-und Nachteile und fühlen Sie sich gut betreut.